So werden Sie zum Aktivarbeiter/In und sind fortan viel leistungsfähiger

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Das aktive Sitzmännchen

Unser Alltag ist geprägt von Sitzen. Es beginnt am Morgen auf dem Klo, beim Frühstück auf dem Weg zur Arbeit, bei der Arbeit, am Mittagstisch, im Meeting, auf dem Weg nach Hause, beim Abendessen und schliesslich vor der Glotze. Wir sitzen und sitzen und sitzen bis zu 14 Stunden am Tag. Meistens auch noch falsch. Das ist ungesund und mindert auch die Leistung.

Es gibt ganz einfache Möglichkeiten dieses Verhalten anzupassen und vom Passivsitzer zum Aktivarbeiter zu mutieren. Als erstes analyiseren Sie mal Ihren Arbeitsalltag. Gibt es Möglichkeiten und Tätigkeiten, die man stehend oder in Bewegung erledigen könnte? Beispielsweise Telefonieren oder Emails lesen wären da meine Vorschläge. Durch das Aufstehen wird Ihre Blutzirkulation angeregt und folglich funktioniert das Gehirn besser. Eine weitere Möglichkeit mehr Bewegung und Geschwindigkeit in den Alltag zu bekommen sind Meetings im Stehen durchzuführen. Stehgespräche sind bis zu 60% effektiver als jene im Sitzen. Im Sitzen machen es sich die meisten gleich erstmal gemütlich. Dann kommen die „Vielredner“ voll auf ihre Kosten. Stehend fassen sich Menschen kürzer und prägnanter. Und schon hat man Zeit gewonnen, die man für die wirklich wichtigen Dinge einsetzen kann. Konzepte schreiben funktioniert hervorragend im Stehen. Man kann sich einfach bewegen und doch schreiben. Das fördert die Kreativität und Geschwindigkeit. Man muss jetzt nicht für jede Tätigkeit aufstehen und nur noch stehen. Die Abwechslung macht den Unterschied. Wer permanent seine Haltung anpasst und verändert – mal sitzt, mal steht, mal geht, der ist aktiver, kreativer und effizienter.

Was wenn die Büroeinrichtung keine Stehmöglichkeiten bietet?

Dann sollte man zuerst mal die bestehende Infrastruktur korrekt einstellen. Der – hoffentlich – gesunde Bürostuhl sollte optimal eingestellt werden auf jeden persönlich. Sitzhöhe, Sitztiefe, Rückenhöhe, Lordosenstütze falls vorhanden, Gewichtseinstellung und Armlehnen falls vorhanden optimal auf den Anwender anpassen. Dann kommt die Tischhöhe dran. Die moisten Bürotische lassen wenigstens eine gewisse Höheneinstellung zu. Diese sollte optimal eingestellt werden – sofern möglich. An Hand des Sitzmännchens kann man die Problemzonen einfach erkennen und so ein gesundes Büro Schritt für Schritt anstreben.

Den Arbeitsplatz individuell anpassen

Tastatur und Maus sollten möglichst in Körpernähe und nicht an der hinteren Tischkante platziert werden. Damit vermindern Sie das Risiko Verspannungen im Hals-, Schulter- und Nackenbereich zu erhalten. Nun sollte noch an das optimale Licht und Raumakustik gedacht werden. Besonders in Grossraumbüros spielt der Lärmpegel zunehmend ein grosser Effektivitätskiller dar. Der Geräuschpegel im Büro vermindert unsere Leistung enorm. Konzentriertes Arbeiten ist so nicht wirklich möglich und die Gefahr an einem Burnout zu erkranken ist enorm hoch. Wenn jetzt diese Punkte zu kompliziert und zu einfach dargestellt wurden, dann empfehle ich eine Ergonomie-Beratung von solergo.ch. Joél Steinmann stellt sich individuell auf jeden Menschen ein und passt sukzessive jeden Arbeitsplatz mit den bestehenden Möglichkeiten persönlich an. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, neben der Beratung und Optimierung mit der existierenden Infrastruktur, die Büros umzubauen oder neu zu möblieren damit aktives Arbeiten möglich wird.

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