Die optimale Bürobeleuchtung und alles was es darüber zu wissen gibt

Lärm im Büro macht krank

Die Hochschule Luzern hat anlässlich einer Studie herausgefunden, dass Grossraumbüros tendenziell mehr gefährdet sind die darin arbeitenden Personen krank zu machen als Kleinbüros. An der Studie haben 1230 Personen aus der Schweiz teilgenommen. Speziell das Thema Lärm im Büro durch Umgebungsgeräusche, Telefonate der Kollegen, Vorbeigehen der Kollegen oder das generelle Ablenken durch Kollegen führen zu mehr Stress und Lärm am Arbeitsplatz. Die Konzentration sinkt mit zunehmender Personenanzahl im gleichen Raum.

Danach kommen Unterbrechungen der Arbeit durch «Telefonate anderer», «Personen, die vorbeilaufen», und «Gespräche anderer im Raum». Die Störungen nehmen mit der Anzahl Personen im Büro kontinuierlich zu. Während es in Einzelbüros 9 % sind, beträgt der Anteil an Personen, die sich täglich bis mehrmals täglich dadurch gestört fühlen, in Büros mit mehr als 50 Personen 68.5 %.

Eigentlich ist das ja nicht sonderlich verwunderlich, dennoch scheint es zählen für die meisten Unternehmen andere Faktoren als die Gesundheit der Mitarbeiter. Noch wahrscheinlicher ist allerdings die These, dass die wenigsten Unternehmen sich bewusst sind, dass Grossraumbüros ohne etwaige Vorkehrungen krank machen und somit die Kosten für Abwesenheiten und Arztbesuche in die Höhe treiben.

In grösseren Räumen ist ein spezielles Augenmerk auf die Raumakustik zu legen. Lärm im Raum durch Gespräche und Geräte muss durch schallabsorbierende Elemente reduziert werden. Eine genügende Anzahl an Rückzugs- und Ruhearbeitsplätzen kann das Problem entschärfen. Grössere Büros sind nicht generell schlechter als kleine. Wichtig ist, dass die räumlichen Verhältnisse mit den Aufgaben der darin tätigen Personen und den daraus resultierenden Bedürfnissen und Lärmemissionen abgestimmt werden. Arbeitsaufgaben, die mehrheitlich individuell und konzentriert ausgeführt werden müssen, vertragen sich schlecht mit Unruhe durch Gespräche und Herumgehen anderer. Räumliche und akustische Trennungen sind notwendig, damit eine optimale Arbeitsleistung erbracht werden kann und damit das Auftreten von krankheitsbedingten Symptomen verhindert wird.

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