
Dead Butt Syndrom - Mein Po ist bei der Arbeit einfach eingeschlafen
Joel SteinmannTeilen
Ja so in etwa wird es aktuell überall beschrieben – ein toter Popo. Wie jetzt, der Po kann sterben? Nicht wirklich. Verkümmern trifft es schon eher und das hat seinen Grund. Ursache für den toten Hintern ist die mangelnde Bewegung im Alltag und zu viel Sitzen. Ich habe es schon häufiger erwähnt, dass man sich am Arbeitsplatz mehr bewegen soll. Sowohl SRF Puls als auch in zahlreichen Fernsehshows wird das Dead Butt Syndrom aktuell diskutiert.
Was ist das Dead Butt Syndrom?
Der Begriff “Dead Butt Syndrom” klingt zuerst einmal etwas merkwürdig. Wie soll unser Po denn bitte einfach absterben? Doch tatsächlich ist die Bezeichnung ziemlich präzise. Gemeint ist damit nämlich, dass die Muskeln im Po vergessen, wie sie richtig zu funktionieren haben. Ihre Aufgabe ist es eigentlich, uns aufrechtzuhalten. Der deutsche Fachbegriff für dieses Krankheitsbild lautet auch Gluteale Amnesie.
Was sind die Ursachen des Dead Butt Syndroms?
Da stellt sich nun die Frage: Wie kann der Pomuskel seine Funktion vergessen? Früher traf es vor allem Läufer, die mit der falschen Technik trainierten, und ihren Körper so nicht richtig belastet. Heutzutage allerdings wird das Dead Butt Syndrom immer häufiger durch ständiges Sitzen hervorgerufen. Ein Bürojob ist also mitunter der größte Feind unserer Pomuskulatur, weil wir diese so beinahe den ganzen Tag nicht einsetzen. Durch das andauernde Sitzen verkürzen sich unsere Hüftbeugermuskeln, was dazu führt, dass die Gesäßmuskulatur irgendwann gar nicht mehr richtig arbeiten kann. Stehen wir nur kurz auf, übernehmen dann die vorderen Oberschenkelmuskeln die meiste Arbeit. Unser Po aber fällt in eine Art Schlafzustand. Das kann auf Dauer unangenehme Folgen haben.
Konsequenzen des Dead Butt Syndroms
- Schmerzen im unteren Rücken
- Hüftschmerzen
- Schmerzende Gelenke (Füße, Knie)
Hier erklärt mal das Frühstücksfernsehen was damit genau gemeint ist.